Leichte Sprache

Wir sind die Partei DIE LINKE in Frankfurt.

Mit diesem Text in Leichter Sprache
machen wir Werbung zur Wahl vom Ober-Bürgermeister.

Leichte Sprache ist gut für alle Menschen.
Aber besonders für Menschen mit Lern-Schwierigkeiten.
Oder für Menschen, die nur wenig Deutsch können.

Die Wahl zum Ober-Bürgermeister

Ein Stimm-Zettel

In Frankfurt können die Menschen am 25. Februar wählen.
Sie wählen einen Ober-Bürgermeister.
Oder eine Ober-Bürgermeisterin.

Ihre Stimme bei dieser Wahl ist wichtig.
Denn Sie können mit-bestimmen,
wer Ober-Bürgermeister werden soll.

Der Ober-Bürgermeister ist der wichtigste Politiker in der Stadt.

Er ist der Chef von den Menschen, die für die Stadt arbeiten.
Zum Beispiel im Kranken-Haus, im Kindergarten und in den Behörden.

Er kann zu vielen Dingen in der Stadt sagen,
wie sie gemacht werden sollen.

Der Ober-Bürgermeister arbeitet im Rat-Haus.
Das ist das Rat-Haus von Frankfurt:

Ein Bild vom Rathaus Römer

Das Frankfurter Rat-Haus heißt Römer.

Das ist Janine Wissler

Die Partei DIE LINKE schlägt jemanden als Ober-Bürgermeisterin vor.

Ihr Name ist Janine Wissler.

Das ist ein Foto von ihr:

Bild von Janine Wissler

Sie ist 36 Jahre alt.

Sie wohnt im Stadt-Teil Bockenheim.

Janine Wissler macht schon lange Politik.
Weil sie will, dass es auf der Welt gerechter wird.

Sie ist seit 10 Jahren Abgeordnete im Parlament von Hessen.
Das Parlament heißt Landtag.

Außerdem ist sie die Chefin von der Partei DIE LINKE für Frankfurt.
Die Mitglieder von der Partei DIE LINKE haben sie dazu gewählt.

Das wollen wir machen

In Frankfurt haben viele Menschen Probleme.
Obwohl es so viele reiche Menschen gibt.
Und viele reiche Firmen.
Das finden wir ungerecht.

Diese Dinge wollen wir anders machen:

 

1. Problem:   Die Wohnungen sind zu teuer

Miete

Die Miete für Wohnungen wird immer teurer.
Viele Menschen haben Angst, dass sie das nicht mehr bezahlen können.
Dann verlieren diese Menschen vielleicht ihre Wohnung.

Das wollen wir:

Die Wohnungen sind so teuer, weil es zu wenig Wohnungen gibt.
Die Stadt Frankfurt muss mehr billige Wohnungen bauen.
Außerdem sollen Büros zu Wohnungen gemacht werden.

 

2. Problem:   Zu wenig Lohn

wenig Geld

Viele Menschen in Frankfurt bekommen zu wenig Lohn für ihre Arbeit.
Außerdem haben viele Menschen Angst, ihre Arbeit zu verlieren.

Das wollen wir:

Für die Stadt Frankfurt arbeiten viele Menschen.
Diese Menschen müssen gut bezahlt werden.
Und sie müssen gut behandelt werden.

Die Stadt Frankfurt baut viele Häuser und Straßen.
Dafür gibt die Stadt Bau-Firmen Geld.
Diese Firmen müssen ihre Arbeiter gut bezahlen und gut behandeln.
Sonst darf die Stadt ihnen kein Geld geben.

Und die Stadt Frankfurt kauft viele Sachen.
Große Sachen, wie U-Bahnen.
Und kleine Sachen, wie Stifte.
Die Stadt kauft diese Sachen von Firmen.
Auch diese Firmen müssen ihre Arbeiter gut bezahlen und gut behandeln.

Wir nennen das Tarif-Bindung.

 

3. Problem:   Kaputte Schulen

Schule

Viele Schulen in Frankfurt sind kaputt.
Die Toiletten sind dreckig.
Viele Turn-Hallen sind kaputt.
Es gibt zu wenig Platz für alle Schüler.

Das wollen wir:

Die Schulen sollen alle repariert werden.
Das soll in den nächsten 5 Jahren passieren.

Das kostet viel Geld.
Das Geld, das dafür fehlt, soll die Stadt sich leihen.
Denn Schulen sind sehr wichtig.

 

4. Problem:   Bus und Bahn fahren ist zu teuer

Eine Straßenbahn

Das Fahren mit dem Bus oder der Bahn ist viel zu teuer.
Viele Menschen haben dafür zu wenig Geld.

Und es fahren zu viele Autos in Frankfurt.
Die Abgase und der Lärm von den Autos machen die Menschen krank.
Und Autos nehmen zu viel Platz weg.

Das wollen wir:

Mehr Menschen sollen mit Bus und Bahn fahren.
Das finden wir besser als Auto fahren.

Deshalb müssen die Fahr-Karten viel billiger werden.
Am besten sollen sie gar nichts kosten.

Fahrrad fahren

Auch zum Fahrrad fahren soll es mehr Platz geben.

 

5. Problem:   Armut

Eine traurige FrauKein Geld

Viele Menschen haben zu wenig Geld.
Zum Beispiel weil sie zu wenig Lohn bekommen.
Oder weil sie zu wenig Rente bekommen.
Oder weil sie keine Arbeit haben.

Auch viele Familien haben zu wenig Geld.
Für Kinder ist das besonders schlimm.
Ohne Geld können sie das Essen in der Schule nicht bezahlen.
Und Kinder können ohne Geld nicht bei Schul-Ausflügen mitmachen.

Das wollen wir:

Wir wollen, dass die Menschen auf den Ämtern nett sind.
Auch beim Job-Center.
Sie müssen den Menschen das geben, was sie brauchen.

Menschen mit zu wenig Geld müssen schöne Dinge machen können.
Sie sollen auch ins Museum gehen können.
Sie sollen auch Sport machen können.

Menschen mit zu wenig Geld darf nicht einfach der Strom aus gestellt werden.
Oder das Gas für die Heizung.
Denn Strom und Heizung braucht jeder Mensch.

Menschen, die keine Wohnung haben,
müssen oft draußen schlafen.
Die Stadt Frankfurt muss ihnen helfen.
Sie dürfen nicht bestraft werden.

 

6. Problem:   Zu laute Flugzeuge

Ein Kind hält sich die Ohren zu

In vielen Teilen von Frankfurt sind die Flugzeuge zu laut.
Das stört die Menschen.
Und davon werden die Menschen krank.

Das wollen wir:

Es sollen weniger Flugzeuge fliegen.

Und in der Nacht soll gar kein Flugzeug fliegen.
Immer von 22 Uhr am Abend bis 6 Uhr am Morgen.
Das sind 8 Stunden.
Weil die meisten Menschen 8 Stunden Schlaf brauchen.

 

7. Problem:   Rassismus

In Frankfurt leben Menschen aus vielen Ländern friedlich zusammen.
Das ist gut so.

Es gibt aber Menschen, die sagen,
dass Menschen aus anderen Ländern weniger wert sind.
Oder dass Menschen mit anderer Haut-Farbe weniger wert sind.
Oder dass Menschen mit einer anderen Religion weniger wert sind.

Das nennt man Rassismus.
Das finden wir schlecht.

Ein Mann ballt die Faust

Und die Leute, die so denken, heißen Rassisten.

Die Rassisten wollen bestimmen,
wer hier leben darf und wer nicht.

Das macht den Menschen Angst,
die eine andere Haut-Farbe haben.

Oder aus einem anderen Land kommen.
Oder eine andere Religion haben.

Das wollen wir:

Wir wollen Gruppen mehr Geld geben,
die etwas gegen Rassismus machen.

Manche Menschen fühlen sich von Rassisten bedroht.
Wir wollen mehr Geld ausgeben, um diese Menschen zu beschützen.
Und ihnen zu helfen.

Alle Menschen sollen wissen, dass sie in Frankfurt willkommen sind.

 

 

Das sind die Ideen von der Partei DIE LINKE.
Um alle diese Sachen will sich Janine Wissler kümmern.
Deshalb will sie Ober-Bürgermeisterin werden.
Deshalb ist es wichtig, am 25. Februar zur Wahl zu gehen.

 

Dieser Text ist jetzt zu Ende.

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Die gemalten Bilder auf dieser Seite sind von © Reinhild Kassing.

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